125 Jahre Bahnhof Gmund

Bahnhof Gmund bei der Eröffnung der Eisenbahnlinie Gmund-Tegernsee
Am 01. Mai 1902 wurde die Bahnlinie Gmund- Tegernsee eröffnet.

Die Gründerväter der Eisenbahn an den Tegernsee waren Ingenieur Theodor Bischoff, Bankier Heinrich Merck und Erzgießer Ferdinand von Miller. Am 31. Mai 1882 erteilte König Ludwig II. den Plänen seinen Segen, und am 26. Juli 1882 wurde die Konzession erteilt. Die Baulänge der Trasse betrug 7,71 km, Bau der Brücken über Moosbach und Dürnbach, Bau des Bahnhofs, Bau der Lokomotiv-Remise und des Kohlenschuppen.

Am 12. Oktober 1882 wurde die Arbeit begonnen und am 01. August 1883 fuhr der Eröffnungszug mit Girlanden geschmückt im Bahnhof in Gmund ein.

Ursprünglich war geplant, die Vizinialtrasse auf der Geländetrasse bei Finsterwald enden zu lassen. Der Bahnhof dafür war schon geplant. In den Trassenplänen von 1873 ist der Landbahnhof, die Vizinialbahnstation Finsterwald eingezeichnet.

25 Jahre später, im Jahre 1908, richtete die Vorstandschaft des Verschönerungsvereins Gmund einen dringenden Appell an die Herren Eisenbahnfunktionäre Tegernsee der Bahnlinie Schaftlach-Tegernsee: „Es müsste im Interesse des Fremdenverkehrs der Bahnhofplatz in Gmund besser in Ordnung gehalten werden!”

Entwurf des Architekten für den Vizinalbahnhof Finsterwald
Der Traum des Architekten vom Vizinalbahnhof Finsterwald blieb auf dem Papier. Ursprünglich sollte die Bahnlinie hier enden, weil man aus Kostengrünauf den »Abstieg« der Bahn nach Gmund verzichten wollte.
Fotos: Archiv Beni Eisenburg

Beni Eisenburg

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